"Gesundheit allgemein"
Nachdem Sie sich
in diese kleinen Kobolde verliebt haben, tauchen sicher bald die nächsten
Fragen auf. Einige werde ich vorweg beantworten.
Diese Rasse ist noch gesund !
Da der Zwergpinscher nie zum Modehund geworden ist, hatte er das große
Glück, von vielen rassespezifischen Erbkrankheiten verschont geblieben zu sein.
Doch wie bei allen Rassen sind auch beim Zwergpinscher einige Dispositionen für
diese Krankheiten angelegt und können im ungünstigen Falle vererbt werden.
Damit diese tolle Rasse auch in Zukunft nicht von Erbkrankheiten belastet wird,
ist uns Züchtern die Möglichkeit gegeben, unsere Hunde an einer DNA-Datenbank erfassen zu lassen. Dieses Projekt ist freiwillig. Die Kosten müssen
die Züchter übernehmen. Leider sind es noch sehr wenige Züchter, die sich
daran beteiligen.
Das
allerwichtigste überhaupt ist vor allem die Stärkung des Immunsystems.
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Zahnwechsel:

Geburt
keine Zähne
3.-4. Woche Ausbruch der Milcheckzähne
4.-5. Woche Ausbruch der Milchzangen + Milchmittelzähne
4.-8. Woche Ausbruch der Backenzähne
5.-6. Woche Ausbruch der Milcheckschneidezähne
(hier bitte darauf achten,
dass die Milchzähne ausfallen, manchmal müssen diese vom Tierarzt gezogen
werden.)
4.-5. Monat Wechsel der Zangen und Schneidezähne
4.-7. Monat Wechsel der Backenzähne
Während des Wechsels reagieren die
Welpen unterschiedlich (wie Babys). Manche leiden, anderen merkt man gar nichts
an.
Aber egal, wie die Zwerge reagieren,
sie brauchen keine besondere Pflege. Futter wie immer und Kauknochen,
damit die Zähne besser herausfallen können. So richtig
dicke Rinderknochen sind da besonders beliebt.
So sieht ein durchgezahntes Gebiss aus:
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Entwurmen
Zur Abwehr innerer Parasiten (Haken- und Spulwürmer) werden bereits die Welpen vor der dritten Lebenswoche behandelt. Die zweite Behandlung erfolgt dann im zwei bis drei Wochenrhythmus. Da eine Wurmkur immer auch einen Eingriff in die lebensnotwendige Darmflora bedeutet, sollte sie im Verlauf des weiteren Hundelebens nicht „blind“, sondern nur im Bedarfsfall durchgeführt werden. Hierzu sollte ein- bis zwei mal jährlich eine Kotuntersuchung beim Tierarzt erfolgen, um dann über die Notwendigkeit der Entwurmung zu entscheiden. Dies ist auch notwendig, da einige Würmer resistent gegen einige Präparate geworden sind.
"Impfungen"
Als Züchterin habe ich verschiedene Möglichkeiten meine Hunde/Welpen zu impfen.| Ich
persönlich habe mich für die wesentlich Welpenfreundlichere
Impfmöglichkeit meiner Welpen entschieden, die Frau Andrea Kraft wie
folgt erklärt:
1.) Grundimmunisierung von Welpen (erste Impfung!): Anmerkung: Es gibt keine Korrelation zwischen Impftitern der Mutterhündin und den maternalen Titern des Wurfes. (Hierzu gibt es zwei deutsche Studien unter Mitwirkung von Prof. Truyen.) Es macht daher wenig Sinn, die Hündin vor der Trächtigkeit noch einmal "gründlich durchzuimpfen", damit die Welpen besser geschützt sind. Im Gegenteil, häufiges Nachimpfen kann zu niedrigeren Titerwerten führen. a) Titer-Messung: Zitat Prof. Truyen (Quelle: "Der Hund" Ausgabe 6/2004): "Der optimale Zeitpunkt der Impfung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Zum einen spielt der Antikörpertiter der Mutter eine große Rolle. Diese so genannten maternalen Antikörper werden von der Mutter auf die Welpen übertragen und können über einer bestimmten Höhe die Impfung negativ beeinflussen." Welpen
erhalten über die Muttermilch (und zum geringen Teil über die
Plazenta) Antikörper. Diese maternalen Antikörper bauen sich mit der
Zeit ab. Durch eine Titermessung wird ermittelt, wann die maternalen Antikörper weit genug abgebaut sind, um
die Impfung zum genau richtigen Zeitpunkt durchzuführen. Die
optimalen Impfzeitpunkte für Staupe und Parvo können variieren. Der
Welpe sollte jedoch zu den jeweils errechneten Terminen erstmalig
geimpft werden, keinesfalls früher. Einzelimpfstoffe, soweit verfügbar
zu verwenden, ist immer eine gute Idee! Im
Fall von Lebendimpfstoffen (S-H-P) ist die Grundimmunisierung
abgeschlossen. Es ist kein weiteres Nachimpfen nötig. Zwingerhustenimpfung halte ich ebenfalls für unnötig. Entscheidend für den Schutz vor Zwingerhusten ist nicht die Impfung, sondern die Art der Haltung. Wenn viele Hunde auf engem Raum unter Stress und in schlechten hygienischen Verhältnissen leben, schützt auch die Impfung nicht vor Zwingerhusten.
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Grundimmunisierung:
8. Lebenswoche:
Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose (wahlweise hochtitriger Impfstoff, Staupe, Parvovirose)
12. Lebenswoche
Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut
16. Lebenswoche
Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut
15.
Lebensmonat
1. Wiederholungsimpfung
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Genauere Ausarbeitungen über Impfstoffe, Impfschäden, Krankheiten und Alternativen können Sie auf dieser Seite nachlesen.
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